York River State Park, again

Es laesst sich einfach nicht vermeiden, in regelmaessigen Abstaenden in den York River State Park zu fahren. Ich haette auch noch beinahe vergessen, Euch damit auf den Keks zu gehen. Das waere doch wirklich schade gewesen … :-D. Wie schon gesagt, hat es in den letzten Wochen fast jeden Tag monsunartig geregnet und ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, diese helle Scheibe am Himmel jemals wieder zu sehen. Aber sie kam doch noch raus und bescherte uns einen schonen Tag im am York. Eigentlich dachten wir ja, wir haetten dort schon alles gesehen und abgelaufen – stimmt nicht. Der vordere Teil des Parks ist uns bisher voellig entgangen und wir konnten tatsaechlich noch 10km Wanderweg entdecken, der mich in grenzenloses Stauen versetzte. Es stellte sich heraus, dass ‚anno dazumal‘ also zu Zeiten der ersten Siedler auf dem Gebiet des heutigen Parks mehrere grossen Farmen standen, so richtig mit Wagenbauerwerkstatt und Schmiede etc. Archaeologen fanden diverse Belege dafuer und heutzutage sind mehrere ehemaligen Gebaeude am Rand des Wanderwegs abgesteckt oder auch Grundmauerreste ausgegraben. Eine Schautafel fand ich besonders bezeichnend: Eine der Farmen wurde um 1772 mangels eines Erbens per Zeitungsinserat verkauft. Das Inserat beschreibt nicht nur die Groesse und Lage des Landes und der Farm, nein es werden sogar die 30 Sklaven erwaehnt, die mitsamt der Farm verkauft wurden. (Wie schrecklich, wenn man einem anderen Menschen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.)

Nach dem Besichtigen der Relikte fanden wir uns dann auf einem Weg wieder, der an der Kueste oder besser gesagt dem Flussufer entlang, zurueck zum Auto fuehrte. (Der York ist an dieser Stelle so breit, dass man ihn gut fuer ein Meer halten kann. Es riecht auch definitiv nach Meer und der Atlantik ist gleich um die Ecke.) An diesem Weg wuchsen ueberall Mountian Laurels, wohl auch Lorbeerrose genannt. Baeume ueber und ueber mit Blueten behangen saeumten diesen Weg und ich kam mir vor wie in einem Maerchenwald. Nach gefuehlten 186 Fotos konnte ich Herrn Aurian ein paar hundert Meter weiter auf einer Bank wieder einsammeln. Zum Glueck gab es dort einen schoenen Aussichtspunkt quer ueber den York, auf der anderen Seite des Flusses die Relikte von Pocahontas‘ und Powhatans ehemaligem Indianerdorf.  Ein absolutes Highlight des Weges war eine riesige alte Eiche mit ueber 3 Metern Umfang. Mitten auf dem Weg steht sie auf einmal da und laed einen quasi zum Baumkuscheln ein. 🙂 Von dort war es dann nicht mehr weit zurueck zum Parkplatz, wo sich mittlerweile noch viele andere Wanderer und Kanufahrer eingefunden hatten, die das auch das schoene Wetter nutzen wollten.

It is impossible to stay away from York River State Park. And I almost forgot to tell you all about our most recent trip there. That would have been horrible. 😀

Like I said in an older post it has been raining hard for the past couple of weeks and I had given up all hopes of seeing that bright disc in the sky ever again. But all of a sudden it came out and bestowed a wonderful day on the York upon us. Actually we thought we had seen all there is in the park – we were wrong. We found a whole another section which made us google. Turns out that the park used to be part of an early settlement of the English. They had several farms there including a blacksmith and wheelwright etc. Archeologists found many artifacts like tools and even wall fragments etc. A lot those things can be seen in the visitor center and a lot of the former buildings are staked out left and right of the hiking trail. One of the sights there were a bit shocking, though. It was an add from a newspaper from around 1772. One of the farms was to be sold and besides the description of the house and the lay of the land they also advertised for the 30 slaves that were included in the deal. (How awful it must have been to be dependent on the mercy of complete strangers!)

After we finished looking at the relics we found a path that lead us along the coast or I should say the river bank. The York is extremely broad at that location that it seems like the sea. It even smells like the sea and you can tell the Atlantic Ocean is just around the corner. So along this path the mountain laurels were in full bloom. The forest looked like one right out of a fairy tail. After what felt like 186 pictures I caught up with Mr. Aurian at a bench overlooking the York. On the other side of it the former site of Pocahontas‘ and Powhatan’s village. Another highlight of this beautiful hike was a huge ancient oak. It was over 8 feet wide and it called for some serious tree-hugging. From there it didn’t took long to get back to the parking lot which in the meantime had filled up with more hikers and kayakers … taking advantage of the awesome weather.

http://www.dcr.virginia.gov/state-parks/document/data/trail-guide-yorkriver.pdf http://www.virginiaoutdoors.com/parks/details/york-river-state-park

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3 Gedanken zu „York River State Park, again

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