Island – the sun had a day off

Am zweiten Tag in Island hatten wir mit dem Wetter etwas Pech. Es regnete die meiste Zeit seitwaerts und wir waren dankbar, dass in dem klapprigen Mietwagen wenigstens die Heizung 1A war. Man konnte sich in regelmaessigen Abstaenden also trocknen und aufwaermen.

On day 2 of our adventure in Iceland we were a bit unlucky in terms of the weather. It was a rainy and stormy day. Fortunately the oh so horrible rental car had a working heater. So we could dry off and heat up every now and then.

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Unser Plan fuer diesen Tag war, die suedliche Kueste inklusive dem Ort Vik abzuklappern. Alles in allem 1 1/2 Stunden Autofahrt. Als wir losfuhren war das Wetter noch schoen aber je naeher wir dem Ziel kamen, desto dunkler und kaelter wurde es. Als wir dann am Meer angekommen waren, regnete es seitwaerts und stuermte. Die anderen Touris hielten sich beim Aussteigen an ihren Autotueren fest. Erst zogen wir die Regenjacken an, dann schauten wir den anderen etwas zu und dann zogen wir die Regenjacken wieder aus und entschieden uns erstmal weiter zu fahren.

The plan of the day was to drive along the Southern coast and look at everything we can find including the little town of Vik. When we started early in the morning the weather was sunny but the closer we got to our destination the colder and darker it got. Finally when we arrived at the ocean it was raining sideways. We watched the other tourists holding on tightly to the doors of their car while getting out. So we put on our rain jackets, took another good look and then took off the rain jackets and kept driving towards Vik.

Unser naechster Stop war Reynisfjara – ein schwarzer Strand. Es regnete und stuermte leider immer noch und alles was man sehen konnte, waren Touristen, die sich an ihren Kameras oder Ehegatten festhielten. (welches von beiden ihnen lieber war. :-)) Dieses Mal haben wir uns vom Wetter nicht ins Bockshorn jagen lassen und sind ausgestiegen. Der Anblick war atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber selbst in seiner Wildheit war der Ozean wirklich schoen. Als wir dann um einen riesigen Felsen liefen, konnten wir unser Glueck gar nicht fassen … auf der anderen Seite des Felsen sassen Hunderte von Papageientaucher. Manchen sassen stoisch dem Wetter zum Trotz auf ihren Nestern und die Mutigen stuerzten sich sogar in die See. Ich wusste gar nicht, dass diese ‚Voegelchen‘ so zaeh sind!

So next we arrived at Reynisfjara – a black beach. It still was raining and stormy and all you could see were wet people holding on to their cameras or spouses. (which ever they liked more I assume. :-)) This time we got out of the car because what else can you do? The view was breathtaking quite literally.  But even in it’s impetuosity the ocean was beautiful. Walking around a huge cliff we realized that it was colonized by hundreds of puffins. Some were sitting on their nests while others faced the storm and flew into the ocean – going back and forth with their catch. I never knew they are so tough!

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Pitschenass bis auf die Haut fuhren wir dann nach Vik. Dort allerdings fiel uns ausser dem Souvenirladen nichts besonderes auf und nachdem wir uns dort etwas getrocknet hatten, ging es weiter auf der Ringstrasse 1 zu Hjörleifshöfði. So von der Strasse aus sieht man eigentlich nur einen steilen gruenen Berg und ich geb zu, ich war etwas maulig und hatte wenig Lust mich da hoch zu quaelen. Auf halben Weg hab ich es mir allerdings anders ueberlegt. Der schmale Trampelpfad war zwar verdammt steil und teilweise steinig aber irgendwie auch witzig … besonders wenn einem die freilaufenden Schafe von oben beaeugen und sich wahrscheinlich fragen, was die daemlichen Zweibeiner schon wieder auf ihrem Berg wollen.

Soaking wet we started towards Vik. Other than a souvenir shop we didn’t find anything of interest there. So after drying off in there we followed ring road 1 to Hjörleifshöfði. Looking up from the street it didn’t look like much … just a big green mountain. I have to admit I didn’t see a good reason to drag myself up there but for peace sake I followed my hubby. Half way up I changed my mind. That WAS fun! The narrow path was freaking steep and rocky but it was fun … especially when you realize the free roaming sheep are looking down on you from uphill probably wondering what the twoleggeds want on their mountain.

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See that tiny speck next to the cliff on the left side? That’s our car! Seht Ihr den kleinen Fleck neben dem Berg links? Das ist unser Auto.

Die Islaender lieben ja ihre Sagen und Legenden. Dementsprechend hat natuerlich auch Hjörleifshöfði eine. Die Kurzfassung ist die, dass ca 874 die Schiffe der ersten beiden Siedler Hjörleifur Hróðmarsson und Ingólfur Arnarson bei der Ueberfahrt getrennt wurden. Hjörleifur ueberwinderte hier auf dem Berg waehrend Ingolfur und seine Frau mal eben Reykjavik gruendeten. Nach dem Winter musste Ingolfur allerdings feststellen, dass sein Blutsbruder zwischenzeitlich von seinen irishen Sklaven umgebracht wurde und diese ausserdem mit den Frauen als Geiseln auf die Westermanninseln geflohen waren. So ein richtiger Wikinger laesst sich sowas natuerlich nicht bieten, sondern raecht sich bitterlich. Ergo: Sklaven tot und Hjörleifur bekommt ein schoenes Grab auf dem Huegel.

The Icelanders really love their Sagas and legends. Of course this place has one, too: The really short version is this: About 874 Hjörleifur Hróðmarsson, and Ingólfur Arnarson got separated while sailing to Iceland. While  Hjörleifur Hróðmarsson sheltered here over the winter. Ingolfur Arnarson and his wife founded Reykjavik. After the winter Ingolfur discovered that his blood brother got killed by his Irish slaves. They also had taken the women and hid on  Vestmannaeyjar, an island just off the coast. Ingolfur being the viking he was had to see revenge, hunting down the rebel slaves and killing them. And Hjörleifur got a nice tomb on top of the hill.

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Ganz gespenstisch im Nebel – das Grab. A haunted tomb in the fog.

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Dort unten kann man die Ruinen alter Gehoefte bestaunen. Down there you can see the ruins of old farms.

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So und nach der schoenen Wanderung hielten wir auf dem Heimweg noch einmal in Dyrholaey an und hatten dieses Mal etwas mehr Glueck mit dem Wetter. Es war zwar immer noch grau in grau aber wenigstens hatte es mal kurz aufgehoert zu regnen und wir konnten mal ganz kurz das ‚Tuerloch‘ sehen.

Soooo and after that really nice hike we stopped by Dyrholaey a second time. This time the weather was still gray but at least the rain had stopped for a moment and we got a nice view to the ‚door hole‘.

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11 Gedanken zu „Island – the sun had a day off

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