Idyllisches aus der Lueneburger Heide – Lueneburg Heath

Lüneburg Heath is a large area of heath, geest and woodland in the northeastern part of the state of Lower Saxony in northern Germany.

Ja, ja, die Lueneburger Heide – einfach schoen!

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Alternativer Baerenpark in Worbis

Der Alternative Baerenpark in Worbis setzt sich seit 2010 fuer Baeren aus schlechten Haltungen ein. Hier koennen sie ihre Instinkte neu finden oder neu erlernen und in tiergerechten Freigehegen, Hoehlen bauen, in der Sonne liegen, im See baden oder auch Winterschlaf halten. https://www.baer.de/ueber-uns/ziele

The alternative bear park in Worbis takes care of abused bears since 2010. Here they can re-learn and re-follow their instincts.  They live in spacious outdoor enclosures where they can finally live a beary life and dig dens, bathe in the pond, lay in the sun and even hibernate. https://www.baer.de/ueber-uns/ziele

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Hovering

Und mal wieder ein schoener Ausflug im schoenen Eichsfeld. Am Rande des Ohmgebirges kann man den Sonnenstein finden. Mit 385 Meter ueber NN kann man schon recht weit ins Land schauen. Bei gutem Wetter kann man sogar zum Brocken und zum Kyffhaeusergebirge schauen. Absolut toll ist auch der sogenannte Skywalk … genau wie im Grand Canyon kann man hier auf einer Glasplattform 14 Meter lang ueber dem Abgrund ’schweben‘.  Aeusserst sehenswert ist auch der ‚Braune Buehl‘, ein kegelfoermiger Berg, der einem Zuckerhut nicht ganz unaehnlich ist. Keiner kann sich ganz genau erklaeren, wie er eigentlich entstanden ist … ausser vielleicht die nachfolgende Sage, die dazu ich im Netz unter http://www.gemeinde-sonnenstein.de/index.php?id=184 gefunden habe:

In der Zeit, als auf der Erde noch Riesen hausten, wanderte einer von ihnen von Osten kommend dem Rhein zu. Eines Morgens war er aus der wegen ihren vielen Sandes bekannten Mark Brandenburg aufgebrochen. Gegen Abend kam er in das Tor, dessen Pfeiler die scharfen Kanten des Sonnensteins und des Ohmgebirges bilden. Überrascht von dem entzückenden Anblick, welcher sich ihm nach Westen bot, setzte er sich hier nieder und genoss den Anblick der schönen Gegend. Zuletzt schlief er ein. – Als der Riese erwachte, stand die Sonne längst wieder am Himmel. Er erhob sich und wollte wieder weiter. Da merkte er, dass seine Stiefel märkischen Sand enthielten. Er zog den einen Stiefel aus und schüttete den Sand auf den Boden. Auf den so entstandenen Hügel schüttete er auch den Inhalt des anderen Stiefels. Die Bewohner der umliegenden Gegend, von denen einige den Vorgang beobachtet hatten, nannten die so entstandene Erhebung den „Riesenhügel“.

Eine andere Erzählung über diesen Hügel lautet:
Einst wurde im Himmel eine Hauptreinigung vorgenommen. Als der Kehricht auf
einen Haufen zusammengebracht war, wusste man ihn nirgendwo zu lassen; da gab St. Peter den Befehl, eine Öffnung in den Himmel zu machen und den Staub auf die Erde zu schütten. Das geschah. Und da die Öffnung gerade über der Eichsfeldischen Pforte lag, entstand hier aus Himmelsstaub ein sandiger Hügel, der auch Himmelsberg genannt wurde.

Again I have some beautiful pictures from the beautiful Eichsfeld area for you. This time I went hiking on the outskirts of the Ohmgebirge on the so called Sonnenstein (Sun stone). This hill is about 385 meters high and makes for a wonderful outlook on the surrounding area … you can actually see pretty far even to the Brocken and the Kyffhaueser mountain range. Besides the panorama there’s a pretty cool skywalk – a glass platform just like the one at the Grand Canyon … maybe a bit smaller though. 🙂 – where you can hover above ground and enjoy the wonderful view.

Once you take a good look around one of the hills will catch your eye. It looks very much like a cone and doesn’t really fit into the picture. It is kind of mystery how it came to be but if you ask folk lore the answer is quite clear. It was made by a giant. One day he was passing through the area and took a break admiring the view. After a while he even fell asleep. The next morning when woke up and wanted to continue his journey he discovered lots of sand in his boots. So he took off one boot and emptied it out right there … then he took off the other one and emptied on the same pile. And tadaaa there you have your funny looking hill. 🙂

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Wohin des Weges, Herr Schneck? Where are you going Mr. Snail?

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Der Braune Buehl beim Stiefelputzen. The giant empties his boots.

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Ich schwebe. I’m hovering.

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Dieteroeder Klippen

Jedes Jahr im Urlaub in meiner Heimatstadt wundere ich mich, dass ich tatsaechlich immer wieder Ecken finde, die ich noch gar nicht kenne. Dieses Jahr haben wir die Dieteroeder Klippen bestiegen – eine schoene Rundwanderung vom Naturpark Fuerstenhagen entlang eines alten Steinbruchs und naturnaher Buchenwälder, einfach wunderschoen!

Every year when I’m visiting my small hometown I’m amazed to find places I haven’t been to. So this year we climbed the Dieteroeder Klippen which can be best described as a small chain of mountains I guess. We hiked a beautiful loop starting at the nature park Fuerstenhagen along a old quarry through ancient beech trees –  just beautiful!

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Das Wetter hielt sich tapfer trocken, aber zwischendrin wurde es oefter mal duester. The weather stayed dry but every now and then it looked suspiciously dark.

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old bride in the middle of nowhere – alte Bruecke mitten im Nichts

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Wer Rinde isst, kann Berge steigen – wir brauchten viel Rinde! At times the path got really steep.

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Der Weg war abwechselungsreich mit Feldern und Wiesen aber auch bergig steil. The trail was diversified with fields and meadows but also hilly and steep.

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Teufelskanzel

Nach alter Tradition sind wir auch dieses Jahr wieder vom Hanstein auf die Teufelskanzel gelaufen. Der Weg ist nur 45 Minuten lang aber sehr idyllisch und leicht zu wandern, selbst fuer „Fusskranke“. Am Ende des Weges erwartet einen eine nette Berghuette und eine wunderschoene Aussicht auf die Werra, den Ludwigstein und auch den Westen des Landes. (den wir zu DDR-Zeiten nicht sehen durften).

Die Sage der Teufelskanzel

Als einmal in der Walpurgisnacht die Hexen auf dem Brocken ihre alljährliche Zusammenkunft hielten, bei der auch immer der Teufel anwesend war, wurde dieser von der Versammlung gefragt, ob er wohl imstande sei, den gewaltigen Felsenkoloss, auf dem er soeben gestanden hatte, auf den Hohen Meißner in Hessen zu tragen. Allerdings dürfe er den Felsen keinmal absetzen und auch keine Rast einlegen.

Als Satan dieses mit höhnischem Gelächter bejahte, gingen einige junge Herren, die mit den Hexen gekommen waren, mit ihm die Wette ein, dass er sein Vorhaben nicht schaffen würde.

Sobald die Tanzerei beendet war, fuhr der Satan wie ein Sturmwind mit dem Felsen von dannen. Eine Weile ging die wilde Fahrt auch gut, aber dann fühlte der Teufel doch, dass er seine Kräfte überschätzt hatte. Der Stein wurde von Sekunde zu Sekunde schwerer, und als der Böse am Höheberg angekommen war, fühlte er sich so matt, dass er beschloss, ein Stündchen zu ruhen. Die Hexen, so dachte er, könnten ihn hier in den dichten Wäldern nicht sehen. Daher überlegte er nicht lange, setzte seinen Stein nieder und streckte sich aus.

Doch die Hexen waren misstrauisch. Sie wollten sehen, wie er mit seiner Felsenkanzel auf dem Meißner ankäme. Daher schickten sie ihm einige Beobachterrinnen nach. Wenn er selbst unter den dichten Bäumen des Waldes auch nicht zu sehen war, so war doch der Felsen schon von weitem zu erkennen. Wo der Felsen ist, dachten die Hexen, kann sein Träger nicht weit sein! Und nach kurzer Zeit hatten sie den Schlafenden gefunden. 
„Hans, du Faulpelz, was machst du da?“ riefen sie ihm zu und lachten ihn aus.

Erschrocken fuhr der Teufel aus dem Schlaf auf, und beschämt, sich so ertappt zu sehen, fuhr er in die Lüfte, zerriss die neugierigen Hexen und stob davon, ohne sich noch einmal um den vom Brocken hierher geschleppten Felsblock zu kümmern.

Als das Volk die Geschichte erfuhr, nannte es den vor dem Berge stehenden Felsen die Teufelskanzel.

Eine andere Sage berichtet, dass sich vom Höheberg ein Stück Felsen gelöst habe und nun seit undenklichen Zeiten vor dem Bergmassiv stehe und vom Teufel als Kanzel benutzt worden sei, bis eines Tages ein Eichsfelder Bauer, der sich unter dem Vorsprung des Felsens niedergesetzt hatte, um sein Vesperbrot zu essen, dem mit seiner Predigt beginnenden Teufel zurief:

„Ihr habt was vergessen! Jede richtige Predigt muss anfangen mit: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Als der Teufel die heiligen Namen hörte, entsetzte er sich so sehr, dass er mit sausendem Sprunge in die Tiefe und in die Fluten der Werra sprang. Dabei drückte sich sein Pferdehuf tief ins Land ein. Der Fluss aber wollte mit dem Bösen nichts zu tun haben. Er wich von diesem eingedrückten Mal zurück und schlängelte sich drum herum. Und so fließt noch heute die Werra an dieser Stelle in der Form eines riesigen Hufeisens durch das fruchtbare Tal.

http://www.burgruine-hanstein.de/teufelskanzel.0.html

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Burg Hanstein

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Dunkel ueber Lindewerra

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Regenjacke muss sein

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Waffeln mit heissen Himbeeren gefaellig?

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Bei schoenem Wetter gibt es hier keine Sitzplaetze mehr.

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Lindewerrablick

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erstmal Fuesse hochlegen

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Auf diesem Plattenweg fuhren frueher die Panzer.

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summmm

Dün – Hiking

The Dün is a hill chain in northwestern Thuringia, Germany. It runs west to east, and forms the northwestern edge of the Thuringian Basin. It separates the Thuringian Basin from the upper valley of the river Leine. Towards the east it continues in the Hainleite ridge. The highest point, 522 m above sea level.

Whilst visiting my parents the Dün is right on our door steps and I have to hike it.

Der Dün, auch Dünwald genannt, ist ein bis 522,3  hoher, rund 270 km2 großer Höhenzug der Nordwestlichen Randplatte des Thueringer Beckens. Er liegt im Staedtedreieck Heiligenstadt, Bleicherode und Muehlhausen.

Wenn ich meine Eltern besuche, liegt der Dün quasi vor meiner Haustuer und muss bewandert werden.

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Schon der Weg nach oben bietet wunderschoene Aussichten. Already on the way up the view is beautiful.

 

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Auch an wolkigen Tagen ist die Aussicht wunderschoen. Even on cloudy days the panorama is breath taking.

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St. Martin, da unten mitten drin, war das erste Gebaeude der Stadt. The church of St. Martin was the first building of the city.

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Ein Wald wie im Maerchen – gleich kommt sicher Rotkaeppchen aus dem Unterholz. Doesn’t this look like a forest from a fairy tale? It looks like Little Red Riding Hood is about to break through the undergrowth.

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Walderdbeeren … wild strawberries

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laendliche Idylle – rural idyll

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Kamille – chamomille

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